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Wasserstoff in der Seefahrt

Ebene 1 > Mobilität
Wie viele andere Bereichen auch hat sich die Maritime Wirtschaft bereits mit Wasserstoff als Energieträger für ihre Antriebe beschäftigt und bereits einige Schiffe, Fähren und weiter Projekte mit Wasserstoff-Brennstoffzellen Technologie auf den Weg gebracht. Die Technologie bietet sich auch hier wegen der vielen Kilometer die die Fahrzeuge täglich zurücklegen und dem Vorteil des schnellen Tankens an. Ausserdem hat die Technik ein geringeres Gewicht da große schwere Akkus entfallen.

Nemo H2 Amsterdam

Das Rundfahrtboot Nemo H2 ist das erste Boot dieser Klasse, das mit Brennstoffzellen in Amsterdam betrieben wird. Die Idee dazu entstand schon 2005. Bis Anfang 2008 waren alle notwendigen Vorarbeiten für das Projekt abgeschlossen und im August 2008 war das Boot im Rohbau auf der Scheepswerf Bodewes in Hasselt fertiggestellt. In Betrieb seit 2011, Leistung: 102PS, Kapazität: 86 Passagiere.
Rundfahrtboot mit Wasserstoffantrieb

Energy Observer

Auf seiner sechsjährigen Weltreise erprobt der Energy Observer Energie- und Antriebstechnologien der Zukunft unter extremen Bedingungen. Bis 2022 werden Victorien Erussard (Gründer und Kapitän) und Jérôme Delafosse (Projektleiter) mit ihrem umgebauten früheren Rennboot 50 Länder besuchen und über 100 Häfen ansteuern.

Energy Observer

Ferguson Hydrogen Ferry

Die schottische Werft „Ferguson Marine“ entwickelt die erste hochseetaugliche Wasserstoff-Fähre der Welt.
Die Fähre mit Brennstoffzellen-Antrieb soll ab 2021 für den Personen- und Fahrzeugtransport zwischen den Orkney-Inseln und dem schottischen Festland eingesetzt werden.
Der Wasserstoff für den Antrieb wird zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie erzeugt – und zwar direkt vor Ort.
Fähre
Wasserstofffähre für Hamburg
Die Hamburger Reederei Hadag plant den Bau von zunächst drei Wasserstoffschiffen für den Fährbetrieb auf der Elbe. Da der Treibstoff mit grünem Windstrom erzeugt werden soll, seien die Fähren komplett emissionsfrei unterwegs. An Deck sollen 250 Fahrgäste Platz finden. Die neuen Fähren sollen demnach keine Touristenschiffe sondern Pendlerfähren werden, so bleibe mehr Stellfläche für Fahrräder. Bis die Wasserstofftechnologie genehmigt ist, wird vorübergehend ein Dieselmotor genutzt. Denn die drei Fähren sollen schon Ende 2021 in Betrieb gehen, um vor allem die Linien nach Finkenwerder schnell zu entlasten.
Passagierfähre
Aida Cruises testet Wasserstoff auf Kreuzfahrtschiff AidaNova
Aida Cruises hat das erste mit Flüssigerdgas betriebene Kreuzfahrtschiff auf See, jetzt will die Rostocker Reederei Wasserstoff als Energiequelle testen. Dafür kommen seit 2022 geeignete Brennstoffzellen zum Einsatz. Ziel des vom Bundesverkehrsministerium geförderten Projektes ist es, Lösungen für eine klimaneutrale Mobilität in der gesamten Schifffahrt aufzuzeigen, teilte Aida Cruises in Rostock mit.
Kreuzfahrtschiff

Die "Aqua" des niederländischen Herstellers Sinot
...erste Wasserstoff betriebene Yacht der Welt


Reichweite: etwa 6000km; Höchstgeschwindigkeit: 17Kn (30 km/h); Länge: 112m; Besatzung: 31 + 14 Passagiere; Austattung: Fitnessstudio, Wellnessbereich, Swimming-Pool, Beauty-Salon, Hubschrauberlandeplatz und vieles mehr; Kostet: ~ 600Mio. €




Schubschiff Elektra der TU Berlin

Kiellegung war am 04.November 2019. Die Fertigstellung des Schubschiffes Elektra war ursprünglich für Herbst 2020 geplant, der Termin konnte aber unter anderem wegen Corona nicht gehalten werden. Am 27.05.2021 war nun der lange ersehnte Stapellauf. Im Juni beginnen die Inbetriebnahmen der einzelnen Anlagen und des gesamten Energiesystems auf der Werft. Die Prüfungen und Abnahmen durch Sachverständige, Gutachter und die Untersuchungskommission der Waserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung schließen den Bau- und Inbetriebnahmeprozess ab. Sollte hier alles nach Plan laufen, kann die „ELEKTRA“ Ende August in den Heimathafen Berlin Westhafen überführt werden. Die „ELEKTRA“ soll dann auf der Strecke zwischen Berlin und Hamburg eingesetzt werden.



Sie verfügt über eine 2,7-kWp-Photovoltaikanlage, drei wasserstoffbetriebene PEM-Brennstoffzellen (NT-PEMFC) mit jeweils 100 kW Leistung und zwei 210-kW-Antriebsmotoren. Die gewaltigen Batteriepacks unterstützen einerseits den Antrieb mit zwei Mal 1.025 kWh und andererseits das Bordnetz mit 200 kWh. In sechs Behältern werden 750 kg Wasserstoff bei einem Druck von 50 bar mitgeführt. Die elektrische Leistung liegt bei beeindruckenden 21.200 kWh. Die Elektra ist in der Lage mit bis zu 1.400 t schwere, beladene Frachtschiffe emissionsfrei zu schieben. Das Schubschiff ist 20 Meter lang und etwa acht Meter breit. Nach gut 130 km müssen die Batterien nachgeladen und neuer Wasserstoff getankt werden.








Projektpartner: ANLEG GmbH; Berliner Hafen und Lagerhausgesellschaft mbH; BALLARD Power Systems Inc.; EST-Floattech B.V.; Imperial Logistics International B.V. & Co. KG; Schiffswerft Hermann Barthel GmbH; SER Schiffselektronik Rostock GmbH
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