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NAVISTAR,GENERAL MOTORS UND ONEH2 KOOPERIEREN ZUR EINFÜHRUNG DES WASSERSTOFF-LKW-ÖKOSYSTEMS

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Veröffentlicht von Navistar in Wirtschaft · 3 Februar 2021
Tags: WasserstoffBrennstoffzelleLKWTruckFCEVKooperation
Navistar plant, sein erstes Serienmodell eines Brennstoffzellen-Elektrofahrzeug (FCEV) im Modelljahr 2024 kommerziell verfügbar zu machen. Testfahrzeuge sollen Ende 2022 mit der Pilotphase im Rahmen der neuen Komplettlösung beginnen.


©Navistar Inc.

Die integrierte Lösung wird mit anderen Antriebsstrangangeboten, einer Zielreichweite von mehr als 500 Meilen und einer Wasserstoff-Betankungszeit von weniger als 15 Minuten konkurrenzfähig sein. Die „International® RH™Serie“ FCEV werden ihre Energie aus zwei GM Hydrotec Brennstoffzellen-Powercubes erhalten. Jeder Hydrotec Power Cube enthält über 300 Wasserstoff-Brennstoffzellen sowie Wärme- und Energiemanagementsysteme. Sie sind kompakt und einfach in viele verschiedene Anwendungen zu integrieren. Das kombinierte Antriebssystem innerhalb der Serie wird eine bessere Leistungsdichte für Kurzstreckenfahrten, und verbesserte Kosten pro Meile bieten, die in bestimmten Marktsegmenten mit Diesel vergleichbar sein dürften.

"Wasserstoff-Brennstoffzellen bieten ein großes Potenzial für schwere Lastkraftwagen in Anwendungen, die eine höhere Energiedichte, schnelles Betanken und zusätzliche Reichweite erfordern", sagt Persio Lisboa, Präsident und CEO von Navistar. "Wir freuen uns, unseren Kunden durch ein neues Wasserstoff-LKW-Ökosystem, das unsere Fahrzeuge mit der Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie von General Motors und den modularen, mobilen und skalierbaren Wasserstoffproduktions- und -betankungskapazitäten von OneH2 kombiniert, zusätzliche Flexibilität zu bieten. Und wir freuen uns sehr, dass sich unser geschätzter Kunde J.B. Hunt verpflichtet hat, die Lösung auf speziellen Routen zu nutzen und wichtige Erkenntnisse zu teilen."

"GMs Vision einer Welt ohne Emissionen ist nicht auf Personenkraftwagen beschränkt. Wir glauben an Elektrofahrzeuge für alle", sagte Doug Parks, Executive Vice President Global Product Development, Purchasing and Supply Chain bei GM. "Wir freuen uns sehr, mit gleichgesinnten Unternehmen wie Navistar und OneH2 zusammenzuarbeiten, um eine Komplettlösung für progressive Carrier anzubieten, die mit Diesel konkurrieren kann."

Im Rahmen der Partnerschaftsvereinbarung mit Navistar wird OneH2 seine Wasserstoff-Betankungslösung liefern, die die Wasserstofferzeugung, -speicherung, -lieferung und -Sicherheit umfasst. Darüber hinaus übernimmt Navistar eine Minderheitsbeteiligung an OneH2. Über seine Tochtergesellschaften plant OneH2, kurzfristig eine umfangreiche Wasserstoff-Lkw-Betankungsinfrastruktur in Gang zu setzen und mehr als 2.000 „International® RH™Serie“ FCEV in bestehende Lkw-Flotten zu integriern.

"Wir freuen uns über die Möglichkeit, mit Navistar zusammenzuarbeiten", sagt Paul Dawson, OneH2 President und CEO. "Wir sind der festen Überzeugung, dass Wasserstoff als Kraftstoff die Zukunft emissionsfreier erneuerbarer Energien auf dem Lkw-Markt ist, und freuen uns, dass dieses Abkommen zusätzliche Möglichkeiten für seine Anwendung bieten wird. Im Rahmen dieser Vereinbarung werden wir in der Lage sein, Flotten in Schlüsselsegmenten der Industrie einen emissionsfreien Lkw mit niedrigeren Gesamtbetriebskosten als Diesel anzubieten."

Diese neu angekündigten Kooperationen mit General Motors und OneH2 stellen wichtige Meilensteine in der schrittweisen Entwicklung von Wasserstoff-Brennstoffzellenlösungen durch Navistar dar. Diese Technologien nutzen die Batterie-Elektrofahrzeugplattformen von Navistar und bieten dem Kunden eine vollintegrierte Null-Emissions-Lösung aus einer Hand, die Fahrzeuge, Tanken und Service umfasst. Navistar gehört künftig zum Volkswagen Konzern, Volkswagen war bisher über seine Lkw-Tochter Traton mit 17 Prozent an Navistar beteiligt. Im Oktober 2020 machte Traton ein Angebot im Wert von 3,7 Milliarden US-Dollar zur kompletten Übernahme von Navistar, im November schlossen die beiden eine Vereinbarung zur Übernahme.




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