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SAFRA UND SYMBIO WOLLEN 1500 WASSERSTOFFBUSSE PRODUZIEREN

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Veröffentlicht von Safra und Symbio News in Wirtschaft · 9 April 2021
Tags: WasserstoffBrennstoffzelleÖPNVBusEmissionsfrei
Die Französischen Unternehmen Safra und Symbio unterzeichneten einen Vertrag über die Produktion von 1500 Bussen, die mit einem optimierten Wasserstoffsystem und einem auf den Einsatz dieser Fahrzeuge abgestimmten Serviceangebot ausgestattet sind. Beide Unternehmen arbeiteten bereits als Partner bei der Entwicklung der ersten französischen Wasserstoffbusse zusammen.


©Safra

Wasserstoffbusse Ende 2021 lieferbar. Businova, der erste französische, von Safra entwickelte und von Symbio ausgestattete Wasserstoffbus, ist bereits in mehreren Städten wie Artois-Gohelle, Versailles und Le Mans unterwegs. Heute kündigen die beiden Unternehmen die Produktion von weiteren 1500 ab Dezember 2021 lieferbaren Bussen im 12-Meter-Format an.
„Safra ist derzeit der einzige französische Hersteller, der Wasserstoffbusse anbietet", sagt Vincent Lemaire, CEO des Unternehmens aus Albi.
„Die Busse können sieben Tage in der Woche in Betrieb sein“, erläutert Philippe Rosier, CEO von Symbio. „Wir haben daher ein Integrationsschema entworfen, das die Wartung erleichtert, insbesondere den Austausch bestimmter Bauteile und Filter. Vor allem beinhaltet die Buslösung von Symbio eine Reihe von speziell auf Nutzfahrzeuge zugeschnittenen 24/7-Wartungsdiensten.“

Beide Partner forcieren den Industrialisierungsprozess. Mit ihrer verstärkten Partnerschaft stellen die beiden Unternehmen ihren Willen unter Beweis, die Entwicklung eines wettbewerbsfähigen Angebots bei Wasserstoffbussen und die Industrialisierung im Hinblick auf eine internationale Markteinführung zu beschleunigen – im Einklang mit den Zielen der auf europäischer und französischer Ebene beschlossenen
Wasserstoffstrategie. Safra hat die Größe seiner Produktionsstätte verdoppelt, um mit dieser Investition die Herstellungszeit und -kosten deutlich zu senken. „Wir haben mit der Erweiterung unserer Produktionsmittel in Bezug auf Material, Technik und menschliche Ressourcen eine erste Phase eingeleitet, um unser Produktionstempo zu erhöhen. Dieser erste Schritt wird es uns schon in Kürze ermöglichen, jährlich 140 Busse zu produzieren. Mit dem nächsten Schritt verfolgen wir noch ehrgeizigere Ziele: Wir planen, Gesamtinvestitionen in Höhe von 100 Millionen Euro über einen Zeitraum von 10 Jahren, um mehr und schneller zu produzieren und damit eine deutliche Kostenreduzierung zu erzielen", zeigt sich Vincent Lemaire überzeugt. Symbio hat seinerseits mit dem Bau von Europas größtem Brennstoffzellenwerk im französischen Saint-Fons begonnen, das mittelfristig 60.000 Systeme pro Jahr produzieren soll. Das Unternehmen arbeitet auch weiterhin an einer verbesserten Leistung seiner Produkte durch beschleunigte Innovationsprozesse und hat ein Projekt im Rahmen der „Wichtigen Vorhaben von gemeinsamem europäischem Interesse“ (IPCEI) eingereicht.
„Wir verfolgen eine klare Strategie, um sowohl Innovation als auch Industrialisierung voranzutreiben", bekräftigt Philippe Rosier, CEO des Unternehmens. „Sie sind der Schlüssel zu unserer globalen Wettbewerbsfähigkeit in allen Segmenten der Wasserstoffmobilität.“




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