Nickelfaser-Elektrode erzeugt mehr Wasserstoff

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Nickelfaser-Elektrode erzeugt mehr Wasserstoff

Veröffentlicht von pressetext.com in Forschung und Entwicklung · 30 Mai 2020
Tags: ForschungElektrolyseElektrodeWasserstoff
Forscher der Duke University haben neuartige Elektroden entwickelt, mit der sich die Ausbeute an Wasserstoff bei der Elektrolyse erhöhen lässt. Das Team um Ben Wiley stellt gleich drei Varianten vor, die alle eins gemeinsam haben: Ihre Struktur ähnelt der eines Schwammes. Das erhöht die Oberfläche und damit den Kontakt zum Wasser, das mithilfe von elektrischem Strom in seine Bestandteile aufgespalten wird.

Nickelfasern schneiden optimal ab
Die erste Elektrode besteht aus Nickelschaum, die zweite aus einem Geflecht von Nickel-Mikrofasern und die dritte aus Nanofasern mit einer Kupfer-Nickel-Legierung. Die Kupfer-Nickel-Elektrode produzierte anfangs deutlich mehr Wasserstoff als eine konventionelle, etwa aus Graphit. Doch nach kurzer Zeit sank die Produktionsrate deutlich ab, weil der Schwamm voller Wasserstoffbläschen war, die den Kontakt zwischen Strom und Wasser behinderten. Die Elektrode aus Nickelschaum ließ die Gasbläschen am besten entweichen. Weil die innere Oberfläche jedoch kleiner war als die der anderen Elektroden, fiel auch sie durchs Raster. Am besten schnitt in allen Belangen die Elektrode aus Nickelfasern ab, obwohl sie nicht die größte innere Oberfläche aufzuweisen hatte. Sie ist 50 Mal produktiver als Elektrolyseure, die mit konventionellen Elektroden ausgestattet sind, sagt Wiley.





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