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HYPOINT UND PIASECKI AIRCRAFT ENTWICKELN ERSTEN WASSERSTOFFBETRIEBENEN HELIKOPTER

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HyPoint und Piasecki Aircraft gaben kürzlich einen ersten Einblick, wie ihr wasserstoffbetriebener Hubschrauber aussehen könnte, laut Firmenangaben könnte dieser bereits 2025 einsatzbereit sein.


© Piasecki Aircraft Corporation

Die Zusammenarbeit zwischen HyPoint und Piasecki Aircraft zielt auf eine mehrstufige Entwicklungsvereinbarung in Höhe von 6,5 Millionen US-Dollar für das Design und die Zertifizierung von Wasserstoff-Brennstoffzellensystemen ab. Während der Partnerschaft will HyPoint fünf vollwertige 650kW Wasserstoff-Brennstoffzellensysteme entwickeln und für Bodentests, Demoflüge und den Zertifizierungsprozesse liefern. HyPoint hat bereits mit einer Reihe von eVTOL-Unternehmen wie ZeroAvia an luftgekühlten Wasserstoff-Brennstoffzellensystemen gearbeitet, die das dreifache Leistungsgewicht herkömmlicher flüssigkeitsgekühlter Wasserstoffbrennstoffzellen aufweisen. Ziel wird nun sein ein System zu schaffen, das die vierfache Energiedichte bestehender Lithium-Ionen-Batterien und die doppelte spezifische Leistung bestehender Wasserstoff-Brennstoffzellensysteme aufweist, ausserdem soll das System im Vergleich zu turbinenbetriebenen Drehflüglern bis zu 50% weniger Betriebskosten verursachen. HyPoint hat im März einen Prototyp seiner neuen Technologie vorgestellt.

Durch den Deal erhält Piasecki Aircraft eine exklusive Lizenz für das Brennstoffzellensystem, das aus dieser Partnerschaft hervor geht, und wird dieses in seinem bemannten Hubschrauber PA-N890X zum Einsatz bringen, somit wäre es der erste wasserstoffbetriebene Hubschrauber auf dem Markt.

Die Vereinbarung begann bereits mit einer Machbarkeitsstudie, in der HyPoint einen sehr kleinen Prototyp erstellte, um den Proof-of-Concept zu zeigen. Jetzt befindet sich das Unternehmen in der Entwurfsphase und arbeitet am Bau eines einzelnen Leistungsmoduls (jedes 650kW System enthält mehrere) und eines Integrationskonzepts des Systems in  Piasecki´s Fluggeräten. Das einzelne Leistungsmodul wird bis Ende dieses Jahres fertig sein, wobei die erste 650kW Anlage 2023 an PiAC geliefert wird, ab etwa 2025 wird es dann ein kommerziell erhältliches Produkt sein. Die beiden Unternehmen haben auch eine Zertifizierungs-Roadmap entwickelt, die beschreibt, wann HyPoint Systeme liefern muss, um sicherzustellen, dass sie für Test- und Demoflüge mit der Federal Aviation Administration bereit sind.

"Unser Ziel ist es, innerhalb von zwei Jahren umfassende Systeme zu entwickeln, um die Zertifizierungstests im Fluggerät bis 2024 abzuschließen so daß wir Kundenaufträge für bis zu 325 Einheiten/Jahr ab 2025 erfüllen zu können", sagte John Piasecki, CEO von Piasecki Aircraft .


© HyPoint



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