EWE macht Wasserstoff zum neuen Geschäftsbereich

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EWE macht Wasserstoff zum neuen Geschäftsbereich

Veröffentlicht von Administrator in Wirtschaft · 13 Februar 2020
Tags: EWEWasserstoffGeschäftsbereichNewsPilotprojekt
EWE sieht Chancen in Wasserstoff als potenziell klimaneutralem Energieträger.
Der norddeutsche Energiekonzern will „zum Anbieter für grünen Wasserstoff werden“, sagte Vorstandschef Stefan Dohler.Im Dezember hatte EWE den Zuschlag für ein Pilotprojekt bekommen und entwickelt im Nordwesten Deutschlands eine Modellregion für Wasserstoff.
Innerhalb der nächsten zehn Jahre könne aus dem Pilotprojekt ein profitables Geschäft werden, so Dohler.
Bis 2025 werde EWE damit voraussichtlich noch kein Geld verdienen. Bei passenden Rahmenbedingungen könne man das Geschäft ab Mitte der 20er Jahre aber schnell skalieren.
EWE habe Speicher und könne Gasnetze umrüsten, deshalb sei das Unternehmen gut vorbereitet auf das Geschäft mit Wasserstoff. Auch im Standort Oldenburg sieht Dohler einen Vorteil, denn Deutschland sei als Importeur auf Gaslieferungen per Schiff oder Pipeline angewiesen.
Bei der Klimabilanz von Wasserstoff kommt es vor allem auf die Herstellung an.
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) nannte deshalb als Ziel, Wasserstoff  müsse möglichst aus erneuerbaren Energien hergestellt werden.
Auch EWE will grünen Wasserstoff produzieren, „Wir könnten Wasserstoff aus Elektrolyse bereitstellen oder aus der Kooperation mit Stahlwerken wie ArcelorMittal in Bremen“, so Dohler. Bei der Elektrolyse wird Wasser mithilfe von elektrischem Strom in Sauerstoff und Wasserstoff gespalten.
EWE will laut Reuters Wasserstoff für den Transport und die Industrie anbieten.
Passend dazu geht es beim Modellprojekt in der Region rund um Cuxhaven, Wilhelmshaven, Oldenburg und Bremen vor allem um Wasserstoff für den Verkehrssektor. EWE arbeitet dort mit rund 90 Partnern zusammen, darunter sind auch Fahrzeughersteller und Verkehrsbetriebe die den Bedarf in der Region schaffen sollen.
Darüber hinaus fördert das Verkehrsministerium das Projekt mit 20 Millionen Euro.

Quelle: t3n.de



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