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ERSTE BESTELLUNG VON WASSERSTOFFZÜGEN IN FRANKREICH

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Veröffentlicht von Alstom in Öffentliches Leben · 9 April 2021
Tags: WasserstoffBrennstoffzelleEmissionsfreiZug
Vier französische Regionen vergeben zusammen den ersten Auftrag für Dual-Mode Elektro-Wasserstoff-Züge in Frankreich. Dies ist ein historischer Schritt für die Reduzierung von CO2-Emmissionen im Schienenverkehr zum Vorteil der Fahrgäste und Regionen sowie für die Entwicklung eines Wasserstoff-Ökosystems und eines vielversprechenden Sektors für die Zukunft.


©Alstom

Im Namen der vier Regionen hat SNCF Voyageurs einen Auftrag an Alstom vergeben – für die ersten zwölf von Alstom entwickelten Dual-Mode Elektro-Wasserstoffzüge (sowie zwei optionale Zuggarnituren) der Coradia Polyvalent-Reihe für Régiolis. Der Auftragswert beträgt insgesamt fast 190 Millionen Euro. Nach Zügen, die mit Dampf, thermischer und dann mit elektrischer Energie angetrieben wurden, markiert diese Innovation eine echte Revolution im Schienenverkehr. Als Novum in Frankreich wird sie auf die Ziele der Energiewende hinarbeiten, Treibhausgasemissionen und Lärmbelastung zu reduzieren – ein Bestreben, das von der französischen Regierung durch ihren im Juni 2018 verabschiedeten Wasserstoffplan unterstützt wird. Sie steht vollständig im Einklang mit dem PLANETER-Programm zur Reduzierung der Umweltbelastung von SCNF Voyageurs‘ regionalen Mobilitätslösungen, das auf der Überzeugung fußt, durch die Einführung von mehr Regionalexpress-Zügen CO2-Emissionen signifikant reduzieren zu können. Andere französische Regionen haben bereits ihr Interesse bekundet, sich an einer zweiten Phase des Projekts zu beteiligen. Dieser französische Auftrag für wasserstoffbetriebene Züge ist das Ergebnis von zwei Jahren gemeinsamer Anstrengungen der verschiedenen Akteure des Projekts. Der Dual-Mode Elektro-Wasserstoff Coradia Polyvalent erfüllt die Anforderungen des vielfältigen französischen Schienennetzes und hat eine Autonomie von bis zu 600 km auf nicht elektrifizierten Bahnstrecken. Dieser vierteilige Zug mit einer Länge von 72 m verfügt über eine Kapazität von 218 Sitzen und besitzt die gleiche dynamische Leistung und das Komfortniveau der Dual-Mode Elektro-Diesel-Version.
„Frankreich verfügt über alle Voraussetzungen, um ein Wasserstoff-Champion zu werden: Die französische Regierung ist fest entschlossen, dieses Ziel in die Tat umzusetzen. Wir werden 47 Millionen Euro der Entwicklungskosten für Frankreichs ersten wasserstoffgetriebenen Regionalzug übernehmen. Ich bin hoch erfreut, dass diese Unterstützung die vier Partnerregionen in die Lage versetzt hat, ihre Bestellung für die ersten 14 Züge zu tätigen,“ sagt Jean-Baptiste Djebbari, beigeordneter Minister für Verkehr, französisches Ministerium für den ökologischen Übergang.

„Alstom ist besonders stolz darauf, neben SNCF Voyageurs und den Regionen Auvergne-Rhône-Alpes, Bourgogne-Franche-Comté, Grand Est und Occitanie zu einer saubereren und nachhaltigeren Mobilitätslösung beizutragen. Alstom ist das weltweit erste Bahntechnikunternehmen, das einen Wasserstoffzug auf den Markt bringt und diese Technologie mit dem für den deutschen Markt entwickelten iLint-Zug beherrscht. Dieser neue Auftrag für den französischen Markt steht in vollem Einklang mit der Zielsetzung der Alstom Gruppe, die Nummer eins auf dem Markt für grüne und smarte Mobilität zu werden und bei der Einführung eines effizienten Wasserstoff-Ökosystems in unseren Regionen zu unterstützen,“ sagt Jean-Baptiste Eyméoud, Präsident von Alstom in Frankreich.


„Dieser Auftrag markiert einen historischen und konkreten Schritt in Richtung sauberer Mobilität, durch die Einführung einer neuen Schienenverkehrslösung mit keinerlei direkten Emissionen. Wasserstoff ist zu einer konkreten Lösung geworden, um Regionen bei ihrer Energiewende zu unterstützen. Wir sind stolz auf unser Engagement für diesen Weg in die Zukunft und dass wir die Palette der Lösungen, die wir für unsere Regionen im Rahmen unseres PLANETER Programms entwickelt haben, um diese Technologie erweitern konnten. Dieser Auftrag ist das Ergebnis einer mehrjährigen Zusammenarbeit mit unseren ausrichtenden Behörden und dem Hersteller, erreicht durch das Engagement und die Expertise unserer Teams in den Bereichen Rollmaterial und TER, um einen Wasserstoffzug zu entwickeln, der die Bedürfnisse unserer Regionen erfüllt,“ sagt Christophe Fanichet, CEO, SNCF Voyageurs.





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