Erfolgreiche anderthalb Jahre Probebetrieb der ersten beiden Wasserstoffzüge der Welt

Blog

Spendenbutton Paypal
Kontakt       Impressum
Spendenbutton Paypal
Kontakt       Impressum
Spendenbutton Paypal
Kontakt       Impressum
Direkt zum Seiteninhalt

Erfolgreiche anderthalb Jahre Probebetrieb der ersten beiden Wasserstoffzüge der Welt

Veröffentlicht von Alstom in Wirtschaft · 19 Mai 2020
Tags: WasserstoffMobilitätswendeZeroemissionAlstomÖPNV
Nach 530 Tagen und mehr als 180.000 gefahrenen Kilometern ist der erfolgreiche Probebetrieb der ersten beiden Wasserstoffzüge der Welt Ende Februar offiziell abgeschlossen. Die Zuverlässigkeit der Brennstoffzellentechnologie im täglichen Passagierbetrieb wurde so eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Zwei Vorserienzüge des Alstom-Modells Coradia iLint sind seit September 2018 im Personenverkehr im Einsatz. Ab 2022 werden 14 Züge der Coradia iLint-Serie bestehende Dieseltriebzüge ersetzen. Die LNVG war das erste Unternehmen, das an Wasserstoff glaubte und in den Auftrag von 14 Coradia iLint-Zügen und dreißig Jahren Wartung und Stromversorgung investierte. Dieses Projekt zeigt die Bedeutung der grünen Mobilität für das Land Niedersachsen. Als einer der führenden Schienenfahrzeughersteller in Europa wird Alstom die Brennstoffzellenzüge für LNVG produzieren und für die Wartung der Fahrzeuge am Standort Salzgitter verantwortlich sein. Das Gase- und Ingenieurbüro Linde wird in der Nähe des Bahnhofs Bremervoerde eine Wasserstofftankstelle für die Serienzüge bauen und betreiben. "Unsere beiden Vorserienzüge der Coradia iLint haben in den vergangenen anderthalb Jahren bewiesen, dass die Brennstoffzellentechnologie im täglichen Personenverkehr erfolgreich eingesetzt werden kann. Damit sind wir eine wichtige treibende Kraft auf dem Weg zu emissionsfreier und nachhaltiger Mobilität im Schienenverkehr", sagt Jörg Nikutta, Geschäftsführer Deutschland und Österreich der Alstom Transport Deutschland GmbH. "Außerdem haben wir wertvolle Daten aus dem Probebetrieb der Brennstoffzellenzüge für die Weiterentwicklung der Antriebstechnik erhalten. Wir sind stolz darauf, dass wir als erstes Eisenbahnunternehmen der Welt die ersten beiden Brennstoffzellenzüge im Weser-Elbe-Netz betreiben durften. Von Anfang an waren unsere Fahrgäste sehr neugierig auf die Züge und ihre neue Antriebstechnik. Neben seinem sehr niedrigen Geräuschpegel konnte der Wasserstoffzug vor allem in Zeiten des Klimawandels mit seinem emissionsfreien Betrieb punkten. Der Betrieb des iLint war für unsere Lokführer eine ganz besondere Motivation", sagte Andreas Wagner, SpNV-Abteilungsleiter und Prokurist der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH (evb). Carmen Schwabl, Geschäftsführerin der LNVG, ergänzt: "Mit dem erfolgreich abgeschlossenen Probebetrieb werden die Voraussetzungen für den kontinuierlichen Betrieb der Wasserstoffzüge ab 2022 erfüllt. Damit trägt die LNVG zur Umsetzung nachhaltiger, innovativer und ökologischer Mobilitätslösungen, insbesondere im ländlichen Raum, bei. Alstom hat hier Wasserstoffgeschichte geschrieben. Das Projekt ist von großer Bedeutung für die Industriepolitik, die weit über Deutschland hinausgeht. Hier erleben wir das erste wettbewerbsfähige Produkt der Wasserstoffmobilität auf industrieller Ebene", sagt Niedersachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann. "Das Bundesverkehrsministerium unterstützt gerne das Leuchtfeuer der modernen Mobilität: den Wasserstoffzug in Bremervörde. Schließlich ist dieses Projekt ein Aushängeschild für die Mobilität der Zukunft", sagt Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. "Wasserstoff ist eine wirklich emissionsarme und effiziente Alternative zum Diesel. Gerade auf Nebenstrecken, bei denen Oberleitungen unwirtschaftlich oder noch nicht verfügbar sind, können diese Züge sauber und umweltfreundlich fahren. Wir würden uns mehr solcher Anwendungen wünschen."

Quelle: alstom.com



Zurück zum Seiteninhalt