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DIE GRÖSSTE ELEKTROLYSEANLAGE ÖSTERREICHS WIRD IN DER OMV RAFFINERIE SCHWECHAT ERRICHTET

H2Mobilitaet
Veröffentlicht von OMV Pressemitteilung in Wirtschaft · 19 Februar 2021
Tags: ElektrolyseWasserstoffDekarbonisierungRaffinerie
Die OMV, das integrierte, internationale Öl-, Gas- und Chemieunternehmen mit Sitz in Wien und Kommunalkredit Austria AG (Kommunalkredit) haben die gemeinsame Investition in den Bau der größten Elektrolyseanlage Österreichs in der OMV Raffinerie Schwechat beschlossen. Die Investitionssumme liegt bei rund EUR 25 Mio und wird jeweils zur Hälfte von OMV und Kommunalkredit getragen. Die Inbetriebnahme der Anlage erfolgt im zweiten Halbjahr 2023. Ab diesem Zeitpunkt wird die 10 MW PEM (Polymer-Electrolyt-Membrane) Elektrolyse bis zu 1.500 Tonnen grünen Wasserstoff jährlich produzieren. Eingesetzt wird der grüne Wasserstoff zur Hydrierung von biobasierten und fossilen Kraftstoffen, um grauen Wasserstoff in der Raffinerie zu substituieren. Dies führt zu einer jährlichen Reduktion des OMV Carbon Footprints von bis zu 15.000 Tonnen fossilem CO2 und ermöglicht bei Nutzung von grünem Wasserstoff mehr als 17 Millionen gefahrene Bus- oder Lkw-Kilometer ohne CO2-Emissionen pro Jahr.

OMV Raffinerie Schwechat ©Wikipedia

„Mit dem Bau der größten Elektrolyseanlage Österreichs in der OMV Raffinerie Schwechat leisten wir einen weiteren Beitrag zur CO2-Reduktion und für die Klimaziele, für deren Erreichung Wasserstoff eine zentrale Technologie ist. Wir haben uns bewusst für diese erste großtechnische Produktion von grünem Wasserstoff entschieden, denn wir sehen das Potenzial – für die CO2-freie Mobilität ebenso wie für die Reduktion der CO2-Emissionen in der Industrie“, sagt Thomas Gangl, OMV Chief Downstream Operations Officer.

Bereits im Juli 2020 hat sich die OMV ehrgeizige Klimaziele gesetzt. So wird die OMV unter anderem die Netto-Null-Treibhausgasemissionen ihrer Betriebe (Scope 1 und 2) bis 2050 oder früher erreichen. Der klimaneutrale Betrieb wird durch Energieeffizienzmaßnahmen, neue Technologien wie CO2-Abscheidung, CO2-Speicherung und –verwendung, Wasserstoff sowie durch erneuerbare Energien (wie die Photovoltaikanlage in Österreich) und Maßnahmen zur Portfoliooptimierung erreicht. Für die erfolgreiche Umsetzung dieser nachhaltigen und innovativen Technologien ist ein Anreizsystem über österreichische und europäische gesetzliche Regelungen erforderlich, um die Entwicklung in Richtung Wirtschaftlichkeit zu ermöglichen. Die Kommunalkredit als Spezialist für nachhaltige Infrastruktur- und Energiefinanzierungen legt besonderen Wert darauf, im Heimatmarkt Österreich innovative Technologien voranzutreiben, um zentrale Herausforderungen wie Wirtschaftswachstum, Schaffung von Arbeitsplätzen und Maßnahmen für den Klimaschutz zu bewältigen.

„Dieses Projekt ist ein Meilenstein für die österreichische industriepolitische Beteiligung zum Green Deal der EU. Wir nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung ernst, besonders im Hinblick auf Maßnahmen gegen den Klimawandel. Unserem Beitritt zur „European Clean Hydrogen Alliance“ lassen wir nun Taten folgen, unterstützen den Elektrolyseanlage-Bau mit grüner Finanzierung und leisten so gemeinsam mit der OMV wichtige Beiträge zu den SDGs der Vereinten Nationen“, so Bernd Fislage, Vorstandsvorsitzender der Kommunalkredit Austria AG.





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