Bosch und H2-Brennstoffzellen

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Bosch und H2-Brennstoffzellen

Veröffentlicht von elektroniknet.de in Wirtschaft · 1 Februar 2020
Tags: BoschBrennstoffzellenNikolaSerienfertigung2022
Auf einer Presseveranstaltung in Feuerbach zeigte der Konzern einen ersten Prototyp seiner neuen Brennstoffzelle auf dem Systemprüfstand und verbreitete damit nach den enttäuschenden Geschäftszahlen diese Woche auch gute Nachrichten.
Für die H2-Laster des amerikanischen Neulings Nikola liefert Bosch das gesamte Brennstoffzellen-System. Seit Frühjahr 2019 ist Bosch an Powercell aus Schweden beteiligt, die Kooperation liefert nun den Stack für Nikola. Bosch-Chef Volkmar Denner rechnet damit, dass H2-Antriebbe im Nutzsegment bis 2030 ein Achtel des Marktes einnehmen werden und aufgrund der wahrscheinlichen CO2- Steuer bis zu einem Fünftel im gesamten Fahrzeugmarkt. Auch im PKW-Bereich hat Bosch wohl bereits Kunden gewonnen, verrät aber bisher keine konkreten Namen.
Die sinkende Autoproduktion und Diesel-Nachfrage geht auch an Bosch nicht spurlos vorbei, wie Denner diese Woche bei der Vorstellung der Geschäftszahlen einräumen musste. Doch gerade deshalb will Bosch allein 2020 über 500 Millionen Euro in die Elektromobilität, einschließlich der Brennstoffzelle, stecken. Nur eben nicht in die Produktion eigener Batteriezellen. Mit der Brennstoffzellen-Technologie dagegen sieht Bosch eine Chance sich abzuheben und an seinen klassischen Verbrenner-Standorten, wie etwa in Feuerbach, Arbeitsplätze zu sichern.





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